BenQ ScreenBar E-Reading-Lampe für den Monitor im Test

Lampen für den Schreibtisch gibt es an jeder Ecke in allen Größe und Formen. Doch es gibt auch spezielle Lampen, die einem das Arbeiten angenehmer machen. In diese Kategorie fällt auch die neue BenQ Screenbar. Was diese E-Reading-Lampe ganz konkret von anderen Lampen unterscheidet und warum es sich lohnt hier ca 100 Euro zu investieren, zeige ich dir heute.

BenQ ScreenBar: Technische Daten

  • Lichtquelle: Bi-color LED
  • Farbwiedergabeindex: > 87 Lumen 2.700 K : 300 lm 6.500 K : 320 lm
  • Beleuchtungsstärke: 1.000 Lux (800 Lux bei 45 cm Abstand)
  • Beleuchtung: 90 SMD-LEDs
  • Farbtemperatur: 2.700 – 6.500 K
  • Leistungsaufnahme: 5 Watt
  • Anschlüsse: MicroUSB
  • Material: Aluminiumlegierung und Plastik
  • Gewicht: 490 g mit Halterung (143g ohne Gegengewicht)
  • Abmessungen: (B x H x T) 51 x 21 x 5 cm

BenQ Screenbar: Aufbau und Inbetriebnahme

Die BenQ Screenbar setzt man oberhalb des Monitors auf und befestigt sie mit dem Gelenk hinter dem Monitor. Mit dem mitgelieferten 1,5m langen USB Kabel (MicroUSB-Anschluss auf Normal USB) versorgt man die Lampe mit Strom.

Die Neigung des Lichtes kann bis 20° verstellt werden, sodass das Licht auch bei Curved-Monitoren oder dünnen Monitoren nicht unangenehm auffällt. Das Gegengewicht auf der Rückseite sorgt für den nötigen Halt, kann dabei aber flexibel auf den eigenen Monitor angepasst werden.

Ich habe die Lampe an meinen in die Jahre gekommenen Philips Monitor aufgesetzt, nach wenigen Handgriffen war sie montiert und hielt fest. Laut Beschreibung passt die Screenbar auf fast alle Monitore, mit einer Dicke von 1-3 cm.

Meine anfängliche Sorge, dass die Screenbar ein Teil des oberen Bildschirms bedeckt, waren beim ersten Benutzen und Einstellen schnell verschwunden. Das Licht blendet nicht und leuchtet den Schreibtisch fast komplett aus.

BenQ Screenbar: Steuerung

Die Lampe besitzt 4 Touch-Bedienelemente auf der Oberseite der Lampe, mit denen du die Steuerung der Lampe einstellen kannst.

Von Links nach Rechts:

1 Steuerung der Helligkeit in 15 verschiedenen Schritten
2 Steuerung der Farbtemperatur von warmweiß bis kaltweiß
3 Auto-Dimmer mit integrierten Umgebungslichtsensor
4 Ein/Aus-Schalter

BenQ Screenbar: Funktionsweise, Vorteile & Nachteile

Du kennst sicherlich die Situation: Dein Schreibtisch ist recht dunkel, am besten machst du eine Deckenlampe an, die den ganzen Raum beleuchtet oder du benutzte eine Schreibtischlampe, die dich mit der Zeit blendet, die falschen Bereiche ausleuchtet oder unschöne Schatten wirft. So war es die letzten Monate bei mir auch. Nicht perfekt, aber man lebt mit Kompromissen.

Zu meinem Büro sei noch etwas gesagt: Der Raum, in dem sich aktuell mein Büro befindet, war früher eine Sauna. Die Saunageräte und Holzlatten wurden entfernt und mit meinem Schreibtisch und einem IKEA Holzregal eingerichtet. Gerade beim Licht ist es in so einem Raum schwer, da es entweder zu hell oder zu dunkel ist.

Die neue Lampe von BenQ setzt genau bei diesem Kompromiss an und beleuchtet nun den Teil des Schreibtisches – wahlweise in warmweiß oder kaltweiß -, welchen ich gerade benötige. Auch Licht-Reflexionen über den Monitor hatte ich im Testzeitraum nach der erstmaligen Einstellung nicht mehr, weil das Licht unterhalb meiner Augen auf den Schreibtisch strahlt.

BenQ Screenbar mit kaltem Licht

Auf zusätzliches Licht konnte ich so nun beim produktiven Arbeiten gut verzichten. Nur beim Aufräumen des Schreibtisches oder des Büros benötige ich Extra-Licht durch weitere Lampen.

Die Lampe hat eine Länge von ca 45cm und besitzt durch 90 Bi-Color SMD-LEDs die Möglichkeit, besonders warmes Licht (2700 Kelvin) oder sehr kühles Licht (6500 Kelvin) zu erzeugen.

Übrigens:

Gerade das kühle Licht fördert eine kontinuierliche Serotonin-Produktion im Körper, die uns wach hält und produktiv macht. Stellt man eine warme Lichtfarbe in den Abendstunden ein, fördert man die Melatonin-Produktion im Körper und man wird langsam müde. Diese Funktion kennt man unter anderen vom Smartphone mit dem Nachtmodus wie z.B Nightshift beim iPhone.

Ein ganz großer Vorteil bei dieser Lampe liegt beim Stromverbrauch. Dadurch, dass man diese Lampe per USB (nur 5 Watt!) an seinen Monitor oder Laptop anschließen kann, geht diese erst an, wenn der Laptop oder Monitor benutzt wird. Der Stromverbraucht liegt damit nicht höher, als wenn man sein Handy auflädt.

Im Lieferumfang ist leider kein Netzgerät dabei, hierfür kannst du jedoch auch ein altes Handyladegerät nehmen und das Einschalten oder Ausschalten der Lampe manuell übernehmen. Der Auto-Dimmer bzw der Automatik-Modus ist bei der BenQ Screenbar recht gut, für mein Empfinden ist die automatisch eingestellte Helligkeit in Ordnung. Leider steuert der Auto-Dimmer auch die Farbtemperatur, was ich nicht als optimal empfinde.

Ich habe die für mich optimale Lichthelligkeit und Farbtemperatur schnell gefunden und eingestellt. Seitdem wurde die Helligkeit nur noch minimal angepasst. Manche Lampen flimmern schnell oder flackern. Dies ist bei der BenQ Screenbar zum Glück nicht der Fall.

BenQ Screenbar mit warmen Licht

BenQ Screenbar Fazit:

Die BenQ Screenbar E-Reading-Lampe bietet hervorragendes Licht für mehr Produktivität am Schreibtisch, sie leuchtet ihn (mit Auto-Dimmer oder manuell) optimal aus und blendet nicht. Mit knapp 99 Euro ist diese nicht gerade günstig. Jedoch wird sich die Investition schon nach einiger Zeit lohnen, weil du damit deine Produktivität auf ein höheres Level bringen kannst…

Wenn du dir die Screenbar kaufen möchtest, kannst du das gerne bei Amazon tun:

PS: Hast du diese Lampe bereits im Einsatz? Dann teile uns dein Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit oder lass sie mir per Nachricht zukommen.

Ein Gedanke zu „BenQ ScreenBar E-Reading-Lampe für den Monitor im Test

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